Von enttäuschten Hoffnungen auf und realistischen Erfahrungen mit Transfergesellschaften. Sind sie besser als ihr Ruf?

Es sind nun schon fast fünfzehn Jahre vergangen. Damals, im März 2012, verschickte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz rund 10.000 Kündigungen. Viele der Betroffenen, überwiegend Frauen, hatten bis zur letzten Minute an eine Lösung geglaubt. Zur Erinnerung: es ging um die Insolvenz der Drogeriemarktkette Schlecker.

Foto: © Stefan Sell

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Tausende Hitzetote, die besondere Verletzlichkeit der Infrastruktur für die besonders Verletzlichen in Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie die Last der großen Zahl

Am 29. Juni 2026 konnte man solche Meldungen lesen: Die »erste gesamtdeutsche Frühsommer-Hitzewelle ist zu Ende. Sie hat in Deutschland noch nie gemessene Temperatur-Rekorde gebracht, Trockenheit, Waldbrände, geplatzte Autobahnen, belastete Notaufnahmen und wohl auch mehr Todesfälle. Und es bleiben Fragen: Wann kommt die nächste Hitzewelle und wie können wir uns in der nächsten Zeit besser darauf vorbereiten?« Der Beitrag bilanzierte für alle unmittelbar nachvollziehbar: »Dabei hat sich … gezeigt, dass Deutschland nicht sonderlich gut auf derart extreme Hitze vorbereitet ist.«

Und dann wurde noch nachgeschoben: Ob es in dieser Hitzewelle mehr Todesfälle gegeben hat, müssen Auswertungen noch zeigen. Naheliegend sei ein Zusammenhang schon.

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Wieder einmal die Hoffnung auf mehr Beschäftigung durch weniger Kündigungsschutz über längere Befristungen und warum es kaum mehr, aber andere Arbeitsplätze geben wird

Seit langem gibt es eine Kontroverse zwischen den Apologeten einer Flexibilisierung und Deregulierung der Schutzvorschriften für Arbeitnehmer im Arbeitsrecht und denjenigen, die auf diesen Schutzregularien beharren (wobei die Frontlinie hier nicht überraschend zwischen dem Arbeitgeber- und dem Gewerkschaftslager verläuft). Und es gibt arbeitsmarktpolitische Diskussionsteilnehmer, die versuchen, die tatsächlichen oder möglichen Effekte des Kündigungsschutzes zu erfassen und daraus Vorhersagen abzuleiten, ob überhaupt und wenn ja welche Wirkungen zu erwarten sind.

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