Künstliche Intelligenz (KI) ist im deutschen Arbeitsmarkt und damit in (einigen) Stellenanzeigen angekommen. Aber man sollte (noch) auf dem Boden bleiben

Früher hätte man geschrieben, der Blätterwald ist voll mit Berichten, wo „die“ KI welche Stellen ersetzt oder welche Berufe bzw. Tätigkeiten verändert. Die Vielzahl an Veröffentlichungen, die heute meistens online und nicht mehr auf Papier gelesen werden, lösen bei vielen sicher den Eindruck aus, dass es sie demnächst auch erwischen wird.

In diese Gemengelage hilft der Blick auf einige Zahlen und interessante Befunde.Beispielsweise auf die Stellenanzeigen, denn bei der Suche nach neuem Personal müsste sich ja der überall behauptete Durchbruch der KI bemerkbar machen. Und das schein auch so zu sein, wenn man solche Meldungen zur Kenntnis nimmt: „Anteil KI-bezogener Stellenanzeigen auf Rekordniveau“, berichtet beispielsweise die Unternehmensberatung PwC. Und offensichtlich muss diese Botschaft Gewicht haben: »Das zeigt das AI Jobs Barometer 2026 von PwC, das mehr als eine Milliarde Stellenanzeigen aus 27 Ländern analysiert.«1

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„Wir werden wie Tiere behandelt. Am Ende werfen sie dich weg wie einen nutzlosen Gegenstand“

Schmutzige Geschäfte mit sauberen Toiletten. Es sind schwere Vorwürfe, die Reinigungskräfte gegenüber Report Mainz erheben. Sie schildern, in Sanifair-Toilettenanlagen täglich zwölf Stunden arbeiten zu müssen. Sieben Tage die Woche. Dafür erhielten sie einen Stundenlohn von rund fünf Euro.

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Die NEETies. Von den 20- bis 24-Jährigen in Deutschland sind 10 Prozent nicht in Ausbildung oder Beschäftigung. Wo sind sie dann und was tun sie (nicht)?

»Der Anteil junger Menschen, die nicht in Ausbildung oder Beschäftigung sind, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. In Deutschland lag er unter den 20- bis 24-Jährigen im Jahr 2025 bei 10,0 %«, hat uns das Statistische Bundesamt auf Basis internationaler Vergleichsdaten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mitgeteilt. Und einen ersten Eindruck von der Entwicklung bekommen wir auch:

»In den vergangenen Jahren ist der Anteil hierzulande kontinuierlich leicht gestiegen: Im Jahr 2022 waren noch 8,8 % der 20- bis 24-Jährigen nicht in Ausbildung oder Beschäftigung.«

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