Jedes Jahr auf ein Neues: Am 8. März steht der Internationale Frauentag im Kalender. »Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die Geschlechter gleichberechtigt sind. Eine Welt ohne Vorurteile, Stereotypen und Diskriminierung. Eine Welt, die vielfältig, gerecht und inklusiv ist. Eine Welt, in der Unterschiede geschätzt und gefeiert werden. Gemeinsam können wir die Gleichstellung der Geschlechter verwirklichen.« Diese hoffnungsschwangeren Worten findet man auf der offiziellen Website zum International Women‘s Day. Und das Jahr 2026 wurde unter das Motto „Give To Gain“, also „Geben, um zu gewinnen“ gestellt. Das lädt zum Innehalten und Nachdenken ein.1
Was ist eigentlich mit sozialen Themen in den Landtagswahlkämpfen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz? Was kommt dazu aus den Reihen der freien Wohlfahrtspflege?
Am 8. März 2026 sind zuerst die wahlberechtigten Bürger in Baden-Württemberg aufgerufen, möglichst zahlreich in die Wahlkabinen zu strömen, um einen neuen Landtag und einen neuen Ministerpräsidenten des Landes zu bestimmen. Nur zwei Wochen später, am 22. März 2026, werden dann die wahlberechtigten Bewohner des benachbarten Rheinland-Pfalz in die Wahllokale gerufen (wenn sie nicht bereits von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht und ihre Stimme abgegeben haben). Und das ist erst der Wahlauftakt in diesem Jahr. Im September wählen die ostdeutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sowie Berlin.
Ein Milliardenschaden beim berufsständischen Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin durch versenkte Beitragsmittel. Und nicht nur dort droht den an sich „guten Risiken“ eine wackelige Alterssicherung
Im August 2025 wurde hier der Beitrag Berufsständische Versorgungswerke – eine ganz eigene Säule der Alterssicherung. Bei einigen wackelt das kapitalgedeckte Fundament veröffentlicht und – für den einen oder anderen überraschend – auf ein ganz eigenes Sondersystem in der vielgestaltigen Welt der Alterssicherung in unserem Land hingewiesen. Wenn über „die“ Rente diskutiert wird, dann geht es meistens, zuweilen ausschließlich um die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung (GRV). Regelmäßig taucht noch der Hinweis auf das von den „normalen“ Renten abgesonderte System der Beamtenversorgung mit den Pensionen auf, wobei die vereinfachende Gegenüberstellung der getrennten Systeme garantiert den Blutdruck des Publikums (außerhalb der Beamtenschaft) in hochgradig gefährliche Höhen zu treiben vermag.
Medizinstudium in Deutschland: Wie viele fangen denn nun wirklich an? Aus den Tiefen und Untiefen der Hochschulstatistik und den möglichen Folgen für die Gesundheitspolitik
Das Statistische Bundesamt hat einen weit verbreiteten Eindruck mit Zahlen untermauert: Immer mehr ausländische Ärzte arbeiten in Deutschland. 2024 waren das 13 Prozent (oder 24 Prozent) der Ärzteschaft. Für die einen sollen es noch mehr werden und schneller gehen, andere haben Fragezeichen, so ist ein Beitrag überschrieben, der hier am 25. Februar 2026 veröffentlicht wurde. Im Jahr 2024 hatten 13 Prozent oder 64.000 Ärztinnen und Ärzte keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es erst 7 Prozent oder 30.000.
Doppelt abgehängt? Der Arbeitsplatzabbau in der Industrie findet vor allem in ländlichen Räumen statt und Dienstleistungsjobs haben es auf dem Land schwer

In den Jahren 2023 und 2024 befand sich die deutsche Volkswirtschaft in einer Rezession mit einem schrumpfenden Bruttoinlandsprodukt (BIP). Und im vergangenen Jahr standen kümmerliche 0,2 Prozent vor dem Plus, das also eigentlich keines war. 2025 muss als Jahr der Stagnation abgeschrieben werden.
Seit über drei Jahren also Krise bzw. Stillstand – da war es nur eine Frage der Zeit, bis das auch in den – grundsätzlich der konjunkturellen Entwicklung nachlaufenden – Beschäftigungszahlen seinen Niederschlag finden muss. Seit einigen Monaten ist das nun mit Blick auf die an der Zahl der Erwerbstätigen gemessenen Gesamtbeschäftigung der Fall. Sie beginnt zu schrumpfen, die Zahl der Erwerbstätigen (mit Wohnort in Deutschland) ist in den Sinkflug eingetreten.